15.12.2008 Henning Heinz  
Qimonda europ├Ąischer Technologief├╝hrer (was immer das heissen mag)

Eine vom sächsischen Staat in Auftrag gegebene Studie von PricewaterhouseCoopers und Arthur D. Little schätzt die Marktaussichten des Halbleiterherstellers positiv ein. Focus zufolge attestiert die Studie Qimonda eine europäische Technologieführerschaft im Bereich anspruchsvoller Speicher, beispielsweise für Grafikapplikationen und große Server.
Golem.de
Die Masche ist so primitiv und trotzdem kommt man anscheinend damit durch. Europäischer Technologieführer hört sich super an. Beim Boxen entspricht das am Ehesten dem Intercontinental Champion.
Ist Nichts wert, bringt kein Geld aber hört sich toll an. Hochtechnologie gibt es sowieso kaum noch in Europa aber zur Not kann man ja Glühbirnen von Osram oder Fernseher von Beko zur Hochtechnologie erheben und schon stimmt das Bild.
An die Regierung des Freistaates Sachsen
Bei mir gibt es auch eine Studie. Die kostet nichts und spart viel Geld. In technologische Marktführer sollten lieber private Firmen investieren. Besser ist das.
Qimonda wurde zuerst von Siemens und dann von Infineon beerdigt. Das es ein wenig länger dauert als bei BenQ Mobile kann man ja noch positiv sehen. Wer Qimonda staatlich fördern möchte der sollte das genauso verkaufen wie Subventionen in Bergbau und Steinkohle.

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